Förderungen

Gute Projektideen verdienen Unterstützung! Für die Umweltbildung bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Flüchtlingen gibt es u.a. folgende Fördermöglichkeiten und Wettbewerbe:

Förder-Übersicht für Projekte zu globaler Gerechtigkeit und entwicklungspolitischen Themen

Fördervermittler: Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Engagement Global listet finanzielle Fördermöglichkeiten für Organisationen und Initiativen, die sich für eine global gerechtere Welt engagieren wollen, ob konkret in Projekten oder für Kampagnen in der Informations- und Bildungsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen.

Die Seite ermöglicht die Suche von Förderungen nach Themen oder Organisationform wie Vereine, Schüler&Schulklassen, Absolventen, Studierende, Lehrkräfte, Kommunen und Länder.

https://www.engagement-global.de/finanzielle-foerderung.html

Wettbewerb "Soziale Natur – Natur für alle“

Im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ zeichnet die UN-Dekade vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen aus. Die Projekte lenken den Blick besonders auf die Chancen, die Natur und biologische Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bieten. Ziel des Wettbewerbs ist es, gute Beispiele herauszustellen, diese öffentlich bekannt zu machen und Menschen anzuregen, eigene Projektideen zu entwickeln.

http://www.undekade-biologischevielfalt.de/soziale-natur/sonderwettbewerb-soziale-natur/

 

Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten

Förderer: Bosch Stiftung

Mit dem Programm "Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten" fördert die Bosch Stiftung Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort herstellen. Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit einer Einwohnerzahl von bis zu 100.000 oder strukturschwache Regionen. Initiatoren oder Kooperationspartner können kulturelle und soziale Einrichtungen, Gemeinden, Migrantenorganisationen, Flüchtlings(selbst)organisationen, Verbände und Vereine sein. Das Projekt muss von Vertretern der lokalen Bevölkerung und Flüchtlingen gemeinsam geplant und durchgeführt werden. Alle am Projekt teilnehmenden Personen sollen gleichberechtigt an der Gestaltung der Begegnung mitwirken. Gefördert werden neue Ansätze sowie der Transfer andernorts bereits erprobter Projektideen auf das eigene Umfeld. Zielgruppen der Projekte sind in erster Linie Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung. Es kann eine Förderung von maximal 20.000 € beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate. Nicht gefördert werden Einzelveranstaltungen (z.B. Willkommensfeste) sowie reine Sprachkurse und Projekte zur Traumabewältigung. Auch Begegnungscafés, Onlineangebote für Flüchtlinge oder reine Freizeitaktivitäten können nicht gefördert werden.

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp

 

Förderung für Integrationsprojekte

Förderer: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Im Jahr 2018 fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) u.a. in folgenden Handlungsfeldern:

  • Begegnungsprojekte zwischen Menschen ohne und mit Flucht- oder Migrationserfahrung, insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen mit wenig Integrationsangeboten
  • Generationenübergreifendes Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund für die gesellschaftliche Teilhabe von Senioren
  • Begegnungsprojekte zwischen einheimischen und zugewanderten Jugendlichen in strukturschwachen und ländlichen Regionen mit wenig Integrationsangeboten
  • Förderung freiwilligen Engagements von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu gesellschaftlichen und politischen Themen

Anträge können bis einschließlich 15.09.2017 beim BAMF eingereicht werden.
http://www.bamf.de/DE/Infothek/Projekttraeger/Integrationsprojekte/integrationsprojekte-node.html

Wettbewerb "Gärten der Integration"

Förderer: Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Der Wettbewerb sucht Projekte und Initiativen, die dem „urbanen Gärtnern“ zuzuordnen sind und die geflüchtete Menschen einbeziehen oder von Geflüchteten initiiert wurden. Dazu gehören Gartenprojekte aller Art, wie z.B. Kleingärtnervereine und Gemeinschaftsgärten mit Flüchtlingsarbeit, Interkulturelle Gärten oder Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften. Im Juni, September und November wird je ein Projekt als „Garten der Integration“ ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von 500 Euro. Die Einreichungsfrist für die erste Auszeichnung ist der 15. Mai 2017, letzter Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017.
Mehr Infos: http://www.duh.de/gaerten-der-integration/

 

Zusammen wachsen: Ehrenamtliches Engagement für die Arbeit mit jungen Geflüchteten

Förderer: NAJU-Bundesverband

Die NAJU ist die Kinder- und Jugendorganisation des Naturschutzbund NABU. Mit dem Projekt „Zusammen wachsen“ möchte der NAJU-Bundesverband engagierten NAJU-Gruppenleiter_innen die richtigen Werkzeuge an die Hand geben, damit geflüchtete Kinder und Jugendliche gut an den Angeboten der NAJU teilnehmen können. Im Projekt werden 15 Projekte mit rund 2.000 Euro gefördert. Bewerben können sich alle NAJU Gruppen und Landesverbände. "Gemeinsam Anpacken", "Gemeinsam Wegfahren" und "Gemeinsam Kochen" sind die Schwerpunkte, in denen Aktionen gefördert werden.
Interessierte können über ein Formular auf der Website ihre Idee vorstellen und den finanziellen Rahmen angeben. Eine Jury, bestehend aus der NAJU, dem "Zusammen Wachsen" Projektbeirat und der DBU, entscheidet schnellstmöglich über die Förderung.
Mehr Infos und Bedingungen im Projekt-Flyer: [Download]
Kontakt: Elena Lange, Tel.: 030 65213752-32; E-Mail: Elena.Lange@NABU.de

 

Bayern: Weltaktionsprogramm als Chance: Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft Jugendsozialarbeit

Förderer: ejsa Bayern e. V. und Bayerisches Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)

Gefördert werden alltagsbezogene und praxisorientierte Einzelprojekte in ganz Bayern, die Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Arbeitsfelder der Jugendsozialarbeit tragen. Die Einzelprojekte haben einen engen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen. Dadurch sind die möglichen Themen und Zugangsweisen so vielfältig wie die Teilnehmenden selbst: sie können gemeinsam gärtnern, Fahrräder reparieren, die Natur als vielfältigen Lebensraum erforschen oder als Energieexperten aktiv werden. Ganz andere Ideen sind auch willkommen! Bis zur Bewerbungsfrist am 15.11.2017 können Sie sich für eine Projektförderung bewerben.
Hinweise zur Förderung auf einen Blick

  • Gegenstand der Förderung sind Projekte mit Inhalten von BNE.
  • Antragsberechtigt sind Einrichtungen aller Arbeitsfelder der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII.
  • Die Projekte werden gemeinsam mit einem Kooperationspartner
  • aus der Umweltbildung/BNE gestaltet und aktiv umgesetzt.
  • Zielgruppe sind sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf zwischen 12 und 26 Jahren.
  • Gefördert werden ausschließlich Projekte in Bayern.
  • Das Projekt darf noch nicht begonnen haben.
  • Der Förderzeitraum für die Einzelprojekte beträgt ein Kalenderjahr.
  • Förderumfang: min. 3.000 € und max. 12.000 €
  • (Anteilsfinanzierung mit max. 90 %; Eigenanteil min. 10 %)

Mehr dazu im Flyer zur Förderung (Download).

 

Förderung für Projekte in Nordrhein-Westfalen (NRW)

Förderer: Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen kann Projekte im Bereich „Umweltbildung mit Geflüchteten“ fördern. Dafür gibt es zwei zentrale Voraussetzungen: Die Projekte müssen sich an Menschen in Nordrhein-Westfalen richten und dürfen noch nicht begonnen haben. Gefördert werden z.B. Projekte aus den Bereichen Umweltbildung, globales Lernen, interkulturelles Lernen, Ressourcenschutz und Naturschutz. Die Projekte dürfen in der Regel bis zu zwei Jahre, in Ausnahmefällen drei Jahre dauern. Förderfähig sind Personalkosten, Investitionen, Sachkosten und Projektverwaltungskosten. Nicht gefördert werden Daueraufgaben oder die allgemeine Verwaltung von Organisationen. Im Allgemeinen müssen 20 % der Projektkosten vom Projektträger selbst getragen werden. Als Eigenleistung können eigene Finanzmittel, Sachmittel und ehrenamtliche Arbeit geltend gemacht werden.
http://www.sue-nrw.de/foerderung/

 

Sonderfonds Flüchtlingskinder in Deutschland

Förderer: Deutsches Kinderhilfswerk
Mit bis zu 5.000 Euro können sowohl Einzelfallhilfen als individuelle Hilfsangebote für Flüchtlingskinder in Deutschland als auch Projekte gefördert werden, die ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags helfen. Denn: Kinder bilden die schutzbedürftigste Gruppe unter den Flüchtlingen. Das Deutsche Kinderhilfswerk möchte mit dem Förderfonds „Flüchtlingskinder in Deutschland“ einen Beitrag dazu leisten, dass diese Kinder die Fürsorge und Unterstützung erhalten, die sie dringend brauchen.
www.dkhw-foerderdatenbank.de/sonderfonds/sonderfonds-fluechtlingskinder.html

 

Die Starthilfe der Stiftung Mitarbeit auch für Flüchtlingsprojekte

Förderer: Stiftung Mitarbeit
Die Förderung der Stiftung Mitarbeit versteht sich als Starthilfe für neue Initiativen und Gruppen sowie für neue Projekte kleinerer lokaler Organisationen
•    in den Bereichen Soziales, Politik, (Erwachsenen-)Bildung, Kultur, Umweltschutz, Gesundheit und Kommunales
•    mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen
•    die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen.


Wesentlich ist dabei, dass die förderfähigen Aktionen beispielhaft aufzeigen, wie Zusammenschlüsse von freiwillig engagierten Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mit bestimmen und mit gestalten können. Die Starthilfeförderung der Stiftung Mitarbeit richtet sich an solche Aktivitäten und Initiativen, denen sonst keine oder nur unzureichende Fördermöglichkeiten offen stehen und die keinem finanzstarken Dachverband angeschlossen oder zuordenbar sind. Sie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und kann deshalb niemals Voll-, sondern immer bloß Anschubfinanzierung sein. Ein und dieselbe Aktion/ Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu € 500,- gefördert werden.
http://www.mitarbeit.de/starthilfe.html

 

Jugendgruppe erleben – Kultur macht stark; Bündnisse für Bildung des BMBF

Förderer: Deutscher Bundesjugendring (DBJR)
Im Programm Kultur macht stark – Jugendgruppe erleben stehen bis 2017 insgesamt bis zu 10 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld werden Projekte gefördert, bei denen bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche typische Verbandsaktivitäten kennenlernen, erleben und gestalten können. Zum Beispiel die Kultur des Miteinanders, die Gestaltung von Zeltlagern und die Kommunikationskultur im Verbandsleben. Gefördert werden Ferien- bzw. Freizeitmaßnahmen, mehrtägige und eintägige Veranstaltungen und Aktionen.
www.jugendgruppe-erleben.de

 

Betterplace - Crowdfunding für Flüchtlingsprojekte

Förderer: Unterstützer aus dem Kreis der Website Betterplace
Hilfsprojekte für Flüchtlinge können über die Crowdfunding-Plattform Betterplace Unterstützer gewinnen, die Zeit oder Geld spenden. Dafür muss transparent gemacht werden, welcher Bedarf besteht. betterplace.org zeichnet sich dadurch aus, dass Hilfe durch die Bedarfe besonders greifbar und konkret wird. Beispiele hierfür sind "1 Garten-Ausrüstung für den interkulturellen Garten", "1 Monat Unterricht für 1 SchülerIn“ oder "1 Stipendium für ein Bachelor-Studium".

https://www.betterplace.org/de/portals/fluechtlinge

https://www.betterplace.org/de/portals/fluechtlinge/projects/list

 

Weitere Stiftungen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren

Förderer: Partner des Bundesverbands Deutscher Stiftungen
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat auf seinem Portal „stiftungen.org“ eine Zusammenstellung von Stiftungen veröffentlicht, die sich für Flüchtlinge engagieren. Auf der Vernetzungsplattform findet sich auch eine kurze Beschreibung der jeweiligen Aktivitäten.

http://www.stiftungen.org/de/stiftungswissen/stiftungen-und-fluechtlingshilfe.html

 

 

Gibt es weitere Förderungen für die Umweltbildung mit Flüchtlingen? Die ANU freut sich über jeden Impuls an tina.teucher@anu.de.